MITSUBISHI ELECTRIC Changes for the Better

Wie B. Braun mit kollaborativer Robotik Qualität, Sicherheit und Produktivität steigerte

Seit mehr als 180 Jahren setzt sich B. Braun mit innovativen Lösungen für den Schutz und die Verbesserung der menschlichen Gesundheit ein. Als das Center of Excellence for Operation Room Supply (CoEORS) in Rubí seine Produktionskapazitäten für chirurgische Nähte deutlich steigern musste, stand das Unternehmen jedoch vor einer Herausforderung, die mit klassischer Automatisierung allein nicht zu lösen war.
Die manuellen Beladeprozesse hatten sich zu einem Engpass entwickelt. Sie begrenzten die Produktionsleistung, führten zu einer höheren Belastung der Mitarbeitenden und erhöhten das Risiko von Verwechslungen in einem stark regulierten pharmazeutischen Umfeld. Gleichzeitig bestanden verständliche Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und der Auswirkungen neuer Automatisierungslösungen auf den Arbeitsalltag der Beschäftigten.

Ein menschenzentrierter Automatisierungsansatz

Gemeinsam mit IDAXA und Mitsubishi Electric implementierte B. Braun den kollaborativen Roboter Assista RV-5AS-D – eine Lösung, die nicht nur die Produktionskapazität steigern, sondern vor allem sicher und komfortabel mit den Mitarbeitenden zusammenarbeiten sollte.

Bei der Umsetzung standen vier zentrale Ziele im Fokus:
  • Safety first: Kollaborative Robotik kombiniert mit detaillierten Risikobewertungen und innovativen, 3D-gedruckten flexiblen Schutzabdeckungen für die sichere Zusammenarbeit auf Kopfhöhe.
  • Verbesserte Ergonomie: Repetitive und präzisionsintensive Aufgaben wurden von den Mitarbeitenden auf den Roboter übertragen.
  • Fehlerfreie Prozesse: Automatisierte Zählungen und Echtzeit-Verifizierungen stellen sicher, dass jede Nahtverpackung korrekt zusammengestellt wird.
  • Konstante pharmazeutische Qualität: Lückenlose Rückverfolgbarkeit und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen wurden direkt in den Arbeitsablauf integriert.

Überzeugende Ergebnisse

Die Auswirkungen gingen weit über reine Effizienzsteigerungen hinaus:

  • 20 % höhere Produktivität durch die präzise und konsistente Arbeitsweise des Roboters.
  • Keine Verwechslungsfehler mehr – ein entscheidender Fortschritt für die Zuverlässigkeit von Verpackungsprozessen in der Pharmaindustrie.
  • Schnellere Implementierung und geringere Ausfallzeiten im Vergleich zu klassischen Automatisierungsprojekten im Pharmabereich.
  • Mehr Zufriedenheit und Vertrauen bei den Mitarbeitenden: Weniger Stress, weniger monotone Tätigkeiten und mehr Fokus auf qualitätssichernde Aufgaben.
  • Keine Arbeitsplätze gingen verloren. Stattdessen entwickelten sich die Aufgabenbereiche hin zu wertschöpfenderen, sichereren und abwechslungsreicheren Tätigkeiten.

Was als Herausforderung zur Kapazitätssteigerung begann, entwickelte sich zu einem eindrucksvollen Beispiel dafür, wie durchdachte Automatisierung menschliche Fähigkeiten ergänzt und stärkt, anstatt sie zu ersetzen. Die anfängliche Skepsis der Mitarbeitenden wich schnell echter Begeisterung, als die Vorteile in Form von besserer Ergonomie, höherer Sicherheit und vereinfachten Arbeitsabläufen sichtbar wurden.

Automatisierung, die mit Menschen arbeitet, nicht gegen sie

Der Erfolg von B. Braun zeigt, wie die Zukunft der Produktion aussehen kann: Präzise Robotik und menschliches Fachwissen ergänzen sich gegenseitig, um höhere Effizienz, mehr Sicherheit und eine bessere Arbeitsumgebung zu schaffen.

Genau das passiert, wenn Innovation den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

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2026-02-01

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#Life Science#Produktion#Safety#Kollaborierender Roboter – MELFA ASSISTA